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Newsletter vom 21.8.2008

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sommerloch, Saure-Gurken-Zeit – viele Redaktionen der unterschiedlichsten Medien kennen sie, die sommerliche Flaute bei Berichtenswertem, und haben verschiedene Bezeichnungen dafür erfunden.

Bei ADRA Österreich ist das ein wenig anders: Die Not in aller Welt kennt keine Ferien, unsere Projekte im Dienste der Armen dieser Welt laufen auch im Sommer weiter.

Meine Begrenzung im Wiener ADRA-Büro ist derzeit personeller Natur. Der Mann, der Sie, liebe ADRA-Freunde, unter anderem an dieser Stelle bestens bedient und informiert hat, ist nach mehreren Jahren Dienst für uns auch beruflich ins heimatliche Oberösterreich zurückgekehrt. Kurz davor ist unsere bisherige Projekt-Koordinatorin, Anita Obenaus, frisch vermählt ihrem Ehemann nach Zentral Afrika gefolgt. Ich darf beiden auch in diesem Rahmen meinen Dank für ihre gute Arbeit aussprechen!

Wenn Sie also in der nachstehenden Auflistung diesmal "nur" zwei Stories finden, so hat es mit kurzfristig fehlender Manpower zu tun, Berichte zu verfassen, nicht mit einem humanitären Sommerloch!

"Flut in Moldawien – die vergessene Katastrophe" nimmt sich eines von vielen Medien totgeschwiegenen Themas an. Berichtet wurde zumeist nur von den Überflutungen in der benachbarten Ländern Ukraine und Rumänien. Aber ADRA ist angesichts der nicht minder schwerwiegenden Zerstörungen auch in dem bettelarmen Moldawien im Einsatz.

"Ferienlager für sozial benachteiligte Kinder" berichtet vom ADRA-Ferienlager im Salzkammergut für Salzburger Kinder, die normaler Weise Urlaub nicht kennen. Weil es die finanzielle oder familiäre Situation nicht erlaubt.

Doch zu berichten gäbe es etwa auch von unserem Serbien-Projekt, wo die Renovierung der Häuser für verarmte Familien zweier Dörfer in der Vojvodina voran geht, oder vom neuen ADRA-Tageszentrum in Kiew/Ukraine für Straßenkinder und gefährdete Familien.

Also kein Schimmer von "Sauren Gurken".

Mit bestem Gruß

Ihr

Robert Spannlang

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Flut in Moldawien: Die vergessene Katastrophe
Bild Nr. 1 zur Meldung 207 10 Tote sind in Moldawien bereits durch die Einwirkung der Flutkatastrophe zu beklagen, gut 4000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Dass die Wassermassen großteils gar nicht in Moldawien selbst niederregneten, sondern über die Flüsse Dnister und Pruth aus der Ukraine und Rumänien flutwellenartig hereinbrachen, nützt den Opfern in der ohnehin armen Bevölkerung nichts. Die Welt blickt über die Medienberichterstattung aber vor allem auf die Katastrophengebiete jener großen Nachbarn – die Katastrophe in Moldawien wird hingegen beinahe vergessen. Aber ADRA hilft auch in Moldawien! [mehr]
Ferienlager für sozial benachteiligte Kinder
Bild Nr. 1 zur Meldung 206 7. Juli 2008, 15:30 Uhr, Schmalnauer Alm – die Spannung steigt, und das Strahlen in den Gesichtern dieser beiden jungen Damen verrät die Vorfreude auf zehn spannende Tage ADRA-Kinderlager. Insgesamt konnten 17 Kinder aus sozial benachteiligten Familien aus dem Großraum Salzburg diese Freizeit der besonderen Art erleben. [mehr]

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