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ADRA Spanien hilft Erdbebenopfern in Lorca

ADRA Spanien verteilt nach dem schlimmsten Erdbeben Spaniens seit 55 Jahren, am 11. Mai in Lorca im Südosten der Halbinsel Nahrung und Decken an die Opfer.

Der Zivilschutz sowie das Rote Kreuz haben bisher rund 6000 Menschen in provisorischen Zeltcamps mit Nahrungsmitteln, Decken und anderen Hilfsgütern unterstützt. Ein Großteil dieser Bedürftigen kommt aus Südamerika, sie haben keine Verwandten in der Nähe, bei denen sie unterkommen könnten.

ADRA Spanien bereitet ein Projekt für die Menschen vor, die in Privathäusern rund um Lorca aufgenommen wurden und daher nicht von der Regierung unterstützt werden.
ADRA hilft ihnen mit Nahrungsmitteln und Decken. Es wird angenommen, dass die Zahl der Bedürftigen noch steigen werden.

Einige der Familien, die nun Erdbebenopfer aufgenommen haben, wurden bereits vorher von ADRA Spanien regelmäßig mit Nahrungspaketen unterstützt, da sie selber hilfsbedürftig waren. Trotz ihrer eigenen Not haben sie ihre Türen für die geöffnet, die ihr Heim ganz verloren haben. Auch sie werden von ADRA Unterstützung erhalten.

Laut Experten können 12% der Gebäude nicht betreten werden, die durch das Erdbeben beschädigt wurden. Es wird befürchtet, dass etwa 7‘500 bis 11‘000 Menschen kurz- oder mittelfristig obdachlos sind.


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