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Japan - drei Monate nach der KatastropheDrei Monate ist es nun her, dass das katastrophale Erdbeben am 11. März 2011 mit der Stärke 9 auf der Richterskala die Nordostküste von Japan getroffen hat. Viele Menschen verloren ihr Heim, ihre Familienangehörigen und sind seitdem auf Hilfe angewiesen. ADRA Japan unterstützt seit dem Erdbeben die staatlichen Bemühungen die Not des Landes zu lindern. Und die Hilfseinsätze gehen weiter... Derzeit verteilt ADRA Japan mehr als 750 Mahlzeiten pro Woche an die zuständigen staatlichen Mitarbeiter und registrierten Freiwilligen in Yamamoto. Da hier die Nachfrage besonders groß ist, wird die Zweigstelle vor Ort diese Arbeit weiterführen und die staatliche Abteilung für soziale Dienste zukünftig mit der benötigten Hilfe unterstützen. Das Team wird ebenfalls die Bereitstellung von Lebenmitteln und sonstigen Hilfsgütern an Altersheime in Bezirk Miyagi weiter fortsetzen. Zusätzlich organisiert ADRA Japan Haushaltsartikel und Möbel für mehr als 140 Notunterkünfte in Yamamoto. Als Teil der unermüdlichen Vermittlung dieser Zweigstelle, versorgt ADRA Japan auf Anfrage des Gouverneurs von Fukushima bis zu 17.500 Heime mit Haushaltsartikeln und Möbeln. Die Zweigstelle wird ebenfalls Haushaltsartikel und Möbel an 3.300 Familien für ihre neuen Unterkünfte in den Städten Watari und Higashi-Matsushima bereitstellen. Durch die Folgen der schweren Zerstörung durch die Nuklearreaktoren sind nun viele Schüler und Studenten ohne Unterrichtsgebäude und müssen lange Strecken zurück legen, um Institutionen in den Nachbarortschaften zu besuchen. In Zusammenarbeit mit dem Ausbildungskomitee von Fukushima wird ADRA 400 Fahrräder für diese Studenten zur Verfügung stellen, um ihnen das Pendeln zwischen den Orten zu erleichtern. Aktuell haben wir genügend Kapazitäten, um auf die momentanen Bedürfnisse der japanischen Bevölkerung einzugehen. die an uns herangetragen wurden. Wir informieren daher gerne weiter über die Aktivitäten in Japan, möchten aber darauf hinweisen, dass wir Spenden in anderen Projekten dringender benötigen. In Albanien plant ADRA ein Alphabetisierungsprojekt für Roma-Frauen, die einen sehr schweren Stand in der Gesellschaft haben. In Indien starten wir neben der Hebammenschule mit Brunnenbau ein Ausbildungsprojekt, um jugendlichen Waisen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Um die dramatischen Momente und den großen Einsatz der Freiwilligen und ADRA Mitarbeiter in Japan Revue passieren zu lassen, gibt es jetzt neue Bilder in unserer Bildergalerie. |
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Tel: +43-(0)1-3196043
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