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Afrika - Hungersnot – ADRA unterstützt die Betroffenen

Mehr als 10 Millionen Menschen in Ostafrika sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Dies ist das Resultat der kontinuierlich ansteigenden Nahrungsmittelpreise und der argen Dürre, die die Region plagt. ADRA hilft vor Ort, versorgt die am stärksten betroffenen Menschen mit lebensrettendem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern.

ADRAs Regionalbüro für Afrika hat einen vielschichtigen Einsatz in Äthiopien, Kenia, Somalia und Uganda gestartet, um die hohen Raten an Mangelernährung zu bekämpfen und die Bevölkerung vor der Verbreitung von Krankheiten durch verschmutztes Trinkwasser zu schützen. Geschätzte 85‘000 Menschen werden von diesen Projekten profitieren. ADRA Österreich wird die Hilfsmaßnahmen durch Spenden unterstützen.

Die West-Somali Region in Äthiopien hat sehr wenige Regenfälle gehabt, was besonders die Familien sehr stark betrifft, die ihr ganzes Auskommen als Hirten verdienen. Mit Wassertrucks und essentiellen weiteren Hilfsgütern wird ADRA auch Futtermittel und Hilfe durch Tierärzte bereitstellen, um das Einkommen der Familien zu sichern. Durch diese Maßnahmen trägt ADRA dazu bei, die Lebensgrundlage von Tausenden zu sichern, deren Einkommen völlig von ihren Viehherden abhängig ist.


Kenia leidet unter der höchsten Rate von akuter Mangelernährung seit 2003. Ein wichtiger Grund dafür ist der Anstieg der Lebensmittelpreise – zwischen Januar und April stiegen diese um 25% an. Grundnahrungsmittel wie Mais und Bohnen sind auf einmal teuer und nicht mehr für jeden zugänglich. ADRA verteilt Nahrungsmittelrationen an 800 Haushalte, mit besonderen Rationen für schwangere und stillende Mütter sowie auch für unterernährte Kinder. Um die Bewohner der betroffenen Regionen mit Trinkwasser zu versorgen, bohrt ADRA Brunnen in verschiedenen Dörfern und stellt zusätzlich Wasser mit Fahrzeugen zur Verfügung.


In Somalia versorgt ADRA Risikoregionen durch Trinkwasser. Zusätzlich repariert ADRA Brunnen und Wasserstellen an strategisch günstigen Orten, damit ein Maximum an Haushalten von den Reparaturen profitiert. Um die Bewohner in Flüchtlingscamps vor der Verbreitung von Krankheiten zu schützen, baut ADRA Latrinen. Hilfsgüter wie Plastikplanen, Schlafmatten, Decken, Moskitonetze, Wasserkanister und Chlortabletten werden auch an die vor Gewalt und Trockenheit vertriebenen verteilt.

ADRA Österreich bittet dringend um Spenden, um die Hungernden am Horn von Afrika zu unterstützen. Wir werden weiter über die konkreten Massnahmen berichten! 

PSK 1.300.400 BLZ 60‘000 „Hungersnot/Dürre Ostafrika“


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