Hochbetrieb im adventistischen Krankenhaus in Port-au-Prince

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18.01.2010  Das “Hospital Adventiste d’Haiti”, eine Einrichtung der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Port-au-Prince, der Hauptstadt Haitis, wurde durch das Erdbeben von Dienstag Abend nur leicht beschädigt und leistet seit dem Eintritt der Katastrophe tausenden von Verletzten Hilfe.

Obwohl Ärzte und Pflegepersonal pausenlos arbeiteten, könnten sie den Zustrom Hilfe suchender Menschen nicht bewältigen, teilte die stellvertretende Direktorin der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Haiti, Kettelin Israel, mit.

Die Klinik und das gesamte Grundstück seien völlig überfüllt. “Nun sind die Vorräte an Medikamenten und medizinischem Bedarf aufgebraucht und wir warten dringend auf Hilfe von außen.

ADRA Haiti hat seinen Sitz auf dem Gelände des adventistischen Krankenhauses. Das Hilfswerk versorge laut Israel Überlebende des Erdbebens mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Decken.

ADRA habe auf dem Krankenhausgelände und an einigen Plätzen in Carrefour Zelte aufgebaut, welche die Organisation in ihrem Katastrophenlager vorrätig hatte. “Aber auch unsere eigenen Mittel sind jetzt erschöpft”, beklagte die stellvertretende Direktorin. “Zurzeit sind vom internationalen ADRA-Netzwerk vier mobile Kliniken und zwei Ärzteteams mit den notwendigen Medikamenten und Verbrauchsmaterialien auf dem Weg nach Haiti”, ist von ADRA International zu vernehmen.

ADRA hat ein Spendenkonto eingerichtet und bittet um Unterstützung:

  • PSK 1.300.400 (BLZ 60.000)
  • Kennwort: Erdbebenhilfe

Herzlichen Dank!

Mehr Informationen zu diesem Projekt gibt es [auf der Projektseite].

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