Flutkatastrophe in Asien

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Tsunami überrollt Südostasien

27.12.2004

Mehr als 300.000 Tote und etwa 2 Mio. Obdachlose. Das sind die derzeitigen geschätzten Folgen der Flutkatastrophe in Asien. ADRA ist vor Ort und bittet um Ihre Hilfe!

Die Flutwelle, die am 25. Dezember 2004 die Küstenregionen von Sri Lanka, Indien, Indonesien, Thailand, die Malediven, Malaysia, Myanmar, Bangladesh, Somalia und die Seychellen überrollte, hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Die bis zu 15 Meter hohen Wellen machten ganze Küstenabstriche dem Erdboden gleich und hinterließen etwa 2 Mio. Obdachlose, die bereits das Wenige, das sie besaßen verloren. Und noch immer ist das Leben von Millionen von Einwohnern durch Seuchen gefährdet.

Das ADRA-Netzwerk ist in fast allen Ländern mit eigenen Strukturen vertreten und hat sofort erste Maßnahmen der Hilfe in Gang gesetzt.

Besonders stark wurde die südöstliche Küste von Sri Lanka getroffen. ADRA Österreich und ADRA Deutschland sind mit eigenen Katastropheneinsatz-Teams vor Ort, um bei der Erstversorgung zu helfen und Hilfsprojekte zu koordinieren. In Absprache mit der Regierung wird die Verteilung von Zelten und eine Notversorgung für die Opfer vorbereitet. Diese besteht vor allem aus sauberem Trinkwasser, Nahrung, Kleidung und Medikamenten. Aus Österreich wurde bereits jetzt 1 Tonne Hilfsgüter in Form von Wasseraufbereitungsanlagen und Medikamenten in das Krisengebiet geflogen.

In Thailand sind die beliebten Urlaubsorte Phuket und Phi Phi schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Über 800 Tote sind an dieser Küste zu beklagen. Mehr als 7.000 verletzte Menschen suchen ärztliche Hilfe. In Phuket konnte ADRA auf das lokale adventistische Krankenhaus zurückgreifen. Es wurde sofort auch als Verteilzentrum für Lebensmittel und Medikamente eingesetzt.

In allen betroffenen Ländern versucht ADRA so weit wie möglich mit den vorhandenen eigenen Strukturen Hilfe zu leisten. Die benötigten Hilfsgüter werden direkt im Land gekauft, das Personal aus den einheimischen Kräften rekrutiert. Das spart nicht nur viel Zeit und Geld, sondern macht die Hilfe auch effektiver.

„Ohne Ihre Hilfe sind unserer Ressourcen bei einer derartigen Katastrophe begrenzt“ , sagt Walter Macher, Geschäftsführer von ADRA Österreich.

„Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende das Leid der Überlebenden dieser Katastrophe zu lindern und Ihnen Hoffnung für die Zukunft zu schenken!“

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