Medizinisches Ausbildungsprojekt für Afroinderinnen
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Projektpartner
Mitarbeiterberichte zu diesem Projekt
- Fortschritte in Jambesale
18.10.2005 | Helga Waldrich
Weitere Brunnen in Auftrag gegeben
22.12.2006
Frau Helga Waldrich ist wieder in Österreich. Sie hat weitere Brunnen in Auftrag gegeben und wird jetzt versuchen mit ADRA Österreich finanzielle Mittel für den 2. Projektabschnitt aufzutreiben. Weitere Trinkwasserbrunnen werden benötigt. Einkommensfördernde Maßnahmen werden evaluiert. Frau Waldrich und Frau Buck werden Projektpräsentationen in Österreich und Deutschland machen und so die Sensibilisierung stärken. Wir danken der oberösterreichischen Landesregierung für Ihre Projektunterstützung.
Fortschritte in Jambesale
1.4.2006
Frau Elfi Buck und Frau Helga Waldrich berichten immer wieder von den Veränderungen, die ihre Arbeit bewirkt. Ob im gesundheitlichen Bereich – in Jambesale konnten gute Erfolge gegen die Krätze erzielt werden – als auch im zwischenmenschlichen Umgang. Mit großer Freude erleben die ADRA Mitarbeiter, wie die Schranken zwischen Afro-Indern und Indern fallen – wie unsere Freunde miteinander arbeiten und so das Projekt voranbringen. Zehn Trinkwasserbrunnen sind inzwischen gebaut worden, über 150 Kinder in fünf Schulen haben an Hygienekursen teilgenommen, 112 afro-indische Frauen haben einen Erstehilfekurs besucht, einige haben mit ihrem Dienst sogar eine Einkommensquelle erschlossen – die Veränderungen sind sichtbar. Wir werden im Juli 2006 den 1. Projektabschnitt abschließen und eine Evaluierung durchführen, um dann die Entscheidung zu treffen, wie wir diesen Weg der Partnerschaft mit den Menschen um Hubli/Yellapur fortsetzen werden.
Child to Child
1.12.2005
Frau Mag. Angela Richter, Frau Helga Waldrich, und die Krankenschwester, Elfi Buck leiten jetzt das Projekt - der Vertrag von Frau Marion Pichler ist ausgelaufen. Betreut wird das Projekt von Frau Judith Häntschel-Ramskogler, Herrn Walter Macher und Herrn Lucas Aeschbacher.
Die Dorfältesten kennen ADRA bereits als verlässlichen Partner und so können auch weitere Programme angeboten werden. Kinder können sehr motiviert werden und Einfluss auf die Familie ausüben. So hat Frau Richter jetzt mit zwei einheimischen Projektmitarbeiterinnen ein „Child to Child“ Programm in den Schulen gestartet. Die ganze Klasse nimmt daran teil, ethnischen Schranken zwischen indischen und afro-indischen Kindern werden abgebaut. Die Kinder sind mit großer Freude dabei und erzählen zu Hause, was sie gelernt haben. Einfache Maßnahmen (wie Händewaschen vor dem Essen) können die Hygienestandart der Familien entscheidend beeinflussen. Frau Waldrich hat sich aufs Brunnenbauen konzentriert. Bisher konnten in sechs Dörfern neue Trinkwasserbrunnen installiert werden. Die Herausforderung ist groß, aber wenn eine Dorfgemeinschaft gemeinsam einen Brunnen gräbt, schweißt das zusammen. ADRA achtet sehr darauf, dass die Brunnen für jedermann zugänglich sind.
Bereits 36 Erste-Hilfe-Helferinnen ausgebildet
1.4.2005
Frau Angelika Riedlinger und Frau Marion Pichler haben inzwischen 36 Erste-Hilfe-Helferinnen ausgebildet. Die Kurse finden guten Zuspruch und werden auch von indischen Ärzten als sehr gut anerkannt. Um die Grundlagen zu festigen haben acht afro-indische Erste-Hilfe-Helferinnen eine Schulung (Themen: Kommunikation, Frauengruppen leiten, Gesundheitsfragen – Aids, Geburt, Tod, - usw.) bei einer der größten indischen NGO’s besucht (Myrada). [weiterlesen]
Gesundheitsprojekt in Indien gestartet
1.12.2004
Seit November 2003 führt ADRA ein Gesundheitsprojekt in Indien durch. Zwei Krankenschwestern, Frau Angelika Riedlinger und Marion Pichler, versuchen im Gebiet um Yellapur (ca. 100 km von Goa im Landesinneren) für die afro-indische Bevölkerung eine Grundversorgung in erster Hilfe zu organisieren. Die Projektinitiatorin, Frau Judith Häntschel und die Krankenschwester Stefanie Sommer, arbeiten schon seit zwei Jahren ehrenamtlich immer wieder in diesem Gebiet (Urlaub-Dienstfreistellung) und haben dabei für die Menschen schon viele Hilfen organisiert. Jetzt startet ADRA gemeinsam mit ihnen und den Krankenschwestern ein Gesundheitsprojekt. [weiterlesen]



