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		<title>ADRA Österreich</title>
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		<description>ADRA Österreich</description>
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			<title>ADRA Österreich</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 20:01:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Nepal – Bildung und Rechte für Frauen</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/nepal-bildung-und-rechte-fuer-frauen.html</link>
			<description>Nepal gehört zu den wenigen Ländern in der Welt, in denen Frauen eine niedrigere Lebenserwartung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den Bezirken Banke, Bardya und Kailali im Westen Nepals startet ADRA Österreich ein neues Projekt, das als Ziel hat, Frauen auszubilden und damit auch ihre Rechte innerhalb der Gesellschaft zu stärken. Die besondere Zielgruppe des Projektes sind Frauen der Gruppe Tharu (ehemalige gebundene Arbeiter), die traditionellerweise wenig oder keinen Zugang zu Bildung, Gesundheitswesen und Arbeitsmöglichkeiten haben und unter den verschiedensten Formen von Diskriminierung leiden.<br /><br />Durch Alphabetisierungskurse und andere nicht-formelle Ausbildung werden rund 900 Frauen befähigt, ihre Rechte und die ihrer Kinder wahrzunehmen und auch von vorhandenen staatlichen Stellen in Anspruch zu nehmen (z. B. Gesundheitsversorgung). Sie werden ermutigt, sich in Frauengruppen auch gegen häusliche Gewalt zu organisieren und gegenseitig zu stärken.<br /><br />Gleichzeitig werden mindestens 30 Personen zu Trainern für Alphabetisierungskurse ausgebildet, die ferner Kenntnisse über Menschenrechte, Kinderrechte und Prävention von Gewalt in der Familie erhalten. Auch über die öffentlichen Medien wie das Radio oder Straßentheateraufführungen wird das Bewusstsein von Menschenrechten gefördert.<br /><br />Dieses Projekt wird gefördert durch die Stadt Wien - Vienna international. 
Wir freuen uns auch über Ihre Spende: Kennwort &quot;Nepal&quot;]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Nepal</category>
			<category>Bildung</category>
			<category>Entwicklungs - Zusammenarbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rumänien - Erste Arbeitsangebote für ADRAs „Lehrlinge“</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/rumaenien-erste-arbeitsangebote-fuer-adras-lehrlinge.html</link>
			<description>
Seit Anfang dieses Jahres haben 20 Familien aus der Volksgruppe der Roma in Zarnesti/Rumänien an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit ihren fünf Kindern leben sie zusammen mit der Oma in einer Wohnung, die ADRA Rumänien ihnen zur Verfügung gestellt hat. Vier ihrer Kinder besuchen die Schule, eines den Kindergarten. Marian war einer der besten Lehrlinge in der Innenausbau-Gruppe und hat gute Aussichten, von der Baufirma, die das praktische Training leitete, angestellt zu werden. Auch eine Holz-Firma hat ihm ein Angebot gemacht, was ihn sehr zum Lernen motiviert. 
Paulina arbeitet im ADRA Gewächshaus und konnte in diesem Sommer bereits ihre Familie mit dem selbst angebauten Gemüse versorgen. Beide hoffen, dass sie bald ihre Großfamilie besser versorgen können. In den nächsten Monaten werden sie von ADRA dabei unterstützt, gemeinsam mit den anderen Familien in Kooperativen das Gelernte auch in ein regelmäßiges Einkommen umzusetzen.<br /><br />Corinna Wagner, Kommunikation/Marketing ADRA Österreich<br /><br />Rumänien-Ausbildung für Roma<br />20 Familien<br />Januar 2011 bis Juni 2012<br />Spendenziel: € 25.000,–<br />Noch offen: rd. €5.000,-<br /><br />Projekt gefördert von der Stadt Wien - Vienna International]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			<category>Osteuropa</category>
			<category>Rumänien</category>
			<category>Armut</category>
			<category>Einkommen</category>
			<category>Minderheiten</category>
			
			<author>c.wagner@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kenia - Kajiado Nahrungsmittelhilfe</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/kenia-kajiado-nahrungsmittelhilfe.html</link>
			<description>In der Provinzhauptstadt Kajiado, ca. 80 km südlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi arbeitet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Schulbesuch ist für Massai-Mädchen nicht selbstverständlich. In der Massai-Gesellschaft gelten Mädchen noch immer ganz stark als Familien-Kapital. Je früher sie verheiratet werden, desto höher ist der Brautpreis, den die Familie für das Mädchen erhält. 14 jährige Mütter, die bereits zwei eigene Kinder zu versorgen haben, sind deshalb keine Seltenheit. An den öffentlichen Schulen liegt die Schulabbruchrate bei den Mädchen auf hohen 50%. Abbruchgrund ist fast immer die Heirat und eine folgende Schwangerschaft.<br />Die lokale Projektleiterin Jacinta Loki, selber eine Massai, genießt inzwischen in weiten Kreisen der Massai,&nbsp; der lokalen Behörden und auch von ADRA Österreich großes Vertrauen. Für die nächsten Monate sind weitere Schritte geplant, um die Nachhaltigkeit des Projektes langfristig zu sichern. <br /><br />Kurzfristig unterstützt ADRA Österreich mit Ihren Spenden die Internatsschule mit einem Lebensmittelhilfeprogramm um den, aufgrund der Dürre gewachsenen Herausforderungen in diesem Bereich zu begegnen. Daneben wird der defekte Generator der Brunnen-Pumpe repariert, damit Schule und Auffangzentrum wieder ausreichend mit Wasser versorgt werden können. <br />Lucas A. Aeschbacher, Programmleiter ADRA Österreich<br /><br />FAIK (Food Aid Kajiado)<br />200 Begünstigte<br />Dezember 2011 bis Mai 2012<br />Spendenziel: US$11.000,– <br />komplett finanziert]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Kenia</category>
			<category>Ernährung</category>
			<category>Kinder schützen</category>
			<category>Mädchen</category>
			
			<author>l.aeschbacher@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Somalia - Lebensmittel Nothilfe Galmudug-Region</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/somalia-lebensmittel-nothilfe-galmudug-region.html</link>
			<description>
Klimatische Kapriolen und bewaffnete, terroristische Aktivitäten im Land haben der süd- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ADRA Österreich hat in Zusammenarbeit mit dem Partnerbüro ADRA Somalia, das aus Sicherheitsgründen von Kenia aus operieren muss, IDP-Familien ausgesucht, die in regelmäßigen Abständen von lokalen Mitarbeitern mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden, um sie so über die schlimmste Phase der Hungersnot zu bringen. <br /><br />Verwundert, woher Menschen in Österreich, einem Land, von dem sie noch nie gehört hatte, von der schlimmen Lage im IDP-Camp Carafat I wissen konnten, drückte Boosteeyo Mahamed Yuusuf ihren Dank für die Hilfe aus Österreich folgendermaßen aus: “Thank to Allah for showing ADRA Austria to see us and may Allah continue to bless ADRA Austria for its kindness, to continue to respond even to others.”<br /><br />Vor einigen Tagen konnten wir die zweite Projektphase, die bis im Februar 2012 andauern wird, starten. Danke für Ihre Unterstützung. 
<br />Lucas A. Aeschbacher, Programmleiter ADRA Österreich<br /><br />FAIS I – Lebensmittelhilfe Somalia I<br />2220 Begünstigte<br />August 2011<br />Spendenziel: US$11.000,– <br />komplett finanziert<br /><br />FAIS II – Lebensmittelhilfe Somalia II<br />1866 Begünstigte<br />Dezember 2011 bis Februar 2012<br />Spendenziel: US$71.000,– <br />komplett finanziert<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Somalia</category>
			<category>Armut</category>
			<category>Ernährung</category>
			<category>Katastrophenhilfe</category>
			
			<author>l.aeschbacher@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kenia Belbur - Zurück ins Leben</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/kenia-belbur-zurueck-ins-leben.html</link>
			<description>Sie hatte noch gehofft, dass sich alles zum Besseren wenden würde. Vielleicht hätten sie ja...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Geld hatten sie kaum mehr welches. Sie mussten sich auch bisher meistens von der Hand in den Mund ernähren, aber irgendwie reichte es doch meistens, dass alle satt wurden und sie ihre Kinder zur Schule schicken konnte. Aber jetzt war alles vorbei. Wenn nicht ihre Kinder wären, würde sie nun wohl aufgeben...
<br />Emily wuchs als Nesthäkchen unter einigen Brüdern auf.&nbsp; Schulbildung war nicht möglich. Die Eltern sahen es für ein Mädchen als nicht notwendig an, die Schule zu besuchen. Kaum erwachsen bekam Emily mehrere Kinder, die sie bald alleine versorgen musste. Um ihr das Leben zu erleichtern, stellte ihr Vater Emily ein Stück seines eigenen Landes zur Verfügung, damit sie es für sich und ihre Kinder bebauen könnte. Mit dem Überschuss der Ernte konnte sich die Familie sogar ein bisschen etwas dazu verdienen, um den Kindern den Besuch der, ab der fünften Klasse kostenpflichtigen,&nbsp; Schule zu ermöglichen. Das Leben war nicht einfach, aber alles Überlebensnotwendige konnte erarbeitet werden. Die Situation änderte sich schlagartig, als Emilys Vater plötzlich verstarb. Da es die kenianische Gesellschaft und Gesetzgebung nicht zulässt, dass eine Frau Land besitzt, konnte Emily das von ihrem Vater zur Verfügung gestellte Feld auch nicht erben. Das gesamte Erbe ging an ihre Brüder. Die Brüder hatten kein Interesse am Land, und wollten nur schnell Geld sehen. So passierte das Unvorstellbare: das Haus von Emily und ihren Kindern wurde zerstört und „ihr“ Land verkauft. <br />Da Aufgeben aufgrund der Kinder nicht in Frage kam, suchte Emily nach Auswegen und hörte dabei im Dorf vom ADRA Frauenprojekt in ihrer Umgebung. Ihre Bewerbung wurde von den lokalen Projektverantwortlichen akzeptiert und seit einem halben Jahr ist sie nun engagiertes Mitglied des Belbur-Frauen-Projekts. Mit der Hilfe von Freunden und den Projektverantwortlichen konnte sie in der Zwischenzeit eine kleine Lehmhütte als neues Zuhause bauen. Gelegenheitsarbeiten halten sie und ihre Familie über Wasser. Im Projekt hat sie Lesen und Schreiben gelernt, eine geschäftliche und handwerkliche Grundausbildung erhalten und sich dann der Gartenbaugruppe angeschlossen. <br />Mit dem Startkapital von ADRA Österreich arbeiten die drei aus dem Projekt entstandenen, genossenschaftlich organisierten, Gruppen nun mit großem Fleiß an ihrem eigenen Unternehmen. Bei seinem Projektbesuch im Oktober 2011 konnte sich der Programmleiter von ADRA Österreich vom erfolgreichen Fortgang des Projektes überzeugen. Die Geschäfte der Gruppen laufen weitgehend nach Plan (auch das Erstellen eines professionellen Businessplans wurde in der Grundausbildung gelehrt). Einzig die Geflügelzuchtgruppe sieht sich mit steigenden Futterpreisen konfrontiert. Da aber auch ertragsseitig die Preise entsprechend steigen, meistern die Jungunternehmerinnen diese Herausforderung mit großem Engagement und sportlichem Ehrgeiz. 
<br />Bis die Aktivitäten erste Erträge abwerfen, erhalten die Frauen kein Gehalt aus ihrem „Unternehmen“. Da es sich aber um ihr Projekt handelt und ihnen nicht österreichische Ideen übergestülpt worden waren, ist das für die Genossenschafterinnen so in Ordnung. Sie erwarten keine Almosen, sondern sind zu selbstbewussten Geschäftsfrauen geworden, die ihrerseits sogar bereit sind, mit einem Teil ihrer Erträge in der nächsten Projektphase ab Mai 2012 selbst andere 120 Frauen finanziell zu unterstützen. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der ADRA News.<br />Für Emily kam das Projekt genau zur rechten Zeit. Der Schmerz über das Geschehene ist noch nicht überwunden. Ausbildung und Einkommensperspektive haben der 26 jährigen Mutter aber wieder Mut gemacht und Hoffnung gegeben:&nbsp; „Diese Gruppe ist jetzt meine neue Familie. Mehr hab ich im Moment nicht zu sagen“ und während sie die Erzählung ihrer bewegten Geschichte abschließt, kullern ihr wieder Tränen übers Gesicht. Dieses Mal waren aber auch Tränen der Freude dabei: „Es gibt Menschen, die meinen es auch gut mit mir. Danke!“
<br />Lucas A. Aeschbacher, Programmleiter ADRA Österreich<br /><br /><link 5 - internal-link>Hier können Sie spenden</link>, um Emily und die anderen Frauen in Belbur zu unterstützen. 
<br /><b>ADRA Österreich, PSK 1.300.400 BLZ 60.000 &nbsp;Verwendungszweck: Kenia Belbur</b>]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Kenia</category>
			<category>Einkommen</category>
			<category>Frauen</category>
			
			<author>l.aeschbacher@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti - Am Bedürfnis der Menschen </title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/haiti-am-beduerfnis-der-menschen.html</link>
			<description>Aus den von ADRA Österreich geplanten Toiletten mit Biogas-Anlage hat sich in den vergangenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ „Im Gespräch mit der Bevölkerung habe ich bemerkt, wie die Diskussion um den Typ der Toiletten aus ganz existenziellen Ängsten hitzig wurde. Zuerst wollten alle Familien eine Sitztoilette wie wir sie auch hier in Österreich haben. Beim Rundgang durch den Ort wurde aber schnell klar, dass solche in der Regel nicht mehr benutzt werden, sobald sie unsauber sind oder stinken. Wasser zum Spülen muss ja im Eimer herangeschleppt werden und ist daher rar. Zusätzlich haben die Menschen gerade bei öffentlichen Toiletten große Angst, sich mit Cholera zu infizieren. Unser Schwerpunkt werden daher, wo vom Platz her möglich, individuelle Toiletten sein. Da ADRA auch Waschgelegenheiten für Familien bereitstellen wird, erklärten wir mit Blatt und Stift mitten im Dorf die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle und einigten uns auf ein neues Modell einer Stehtoilette, die das Infektionsrisiko reduziert, mit daneben eingeplantem Platz zum Duschen. Das Duschwasser kann so doppelt genutzt werden und hilft beim Ablaufen, die Toilette sauber zu halten. Die Dusch-Toilette ist nur über dem Toilettenbereich überdacht, damit die Sonne den Raum trocknen kann. Eine Woche nach meiner Rückkehr berichtet mir unsere Projektleiterin vor Ort, dass von Tag zu Tag mehr Anwohner bei den ersten Modelltoiletten vorbeikommen, um das neue Design zu sehen und begeistert auch um solch eine Toilette bitten, die es in Haiti zur Zeit noch nicht gibt. Der Bau einer Hygiene-Infrastruktur ist besonders an den küstennahen Gebieten mit Staunässe im Boden sehr heikel, da das Grundwasser nicht verunreinigt werden darf.<br /><br />Wir setzen alles daran, um für die von Problemen gebeutelten Menschen in Haiti möglichst praktische und langfristig funktionierende Lösungen zu erarbeiten, die ihre Lebensqualität verbessern.“<br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>2011</category>
			<category>Mittelamerika</category>
			<category>Haiti</category>
			<category>Katastrophenhilfe</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			<author>c.wagner@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Indien - Berufsausbildung für Waisen - Shipra</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/indien-berufsausbildung-fuer-waisen-shipra.html</link>
			<description>„Ich weiß, ich kann es schaffen“. (Shipra, 17 Jahre)
Ich wurde vor siebzehn Jahren in Harbhangi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In meiner Familie habe ich noch drei ältere Brüder. Meinen Vater habe ich nie kennengelernt. Was mit ihm passiert ist, wollte mir bisher niemand sagen. So lange ich mich zurück erinnern kann, lebten meine Brüder und ich immer mit unserer Mutter alleine. Für sie war es immer besonders schwer, sich um uns zu kümmern und gleichzeitig Geld für die wichtigsten Dinge zu verdienen. An eine Schulausbildung war gar nicht zu denken. Mit der Hilfe unserer restlichen Familie konnten wir gerade so überleben. Aber als uns auch die nicht mehr unterstützen konnte, sah meine Mutter keinen Ausweg. <br />Da bin ich gerade acht Jahre alt geworden. Mein Onkel hörte von einem Waisenheim namens Springs of Life, in der Nähe von Kolkata. Da würden Kinder wie ich ein gutes Zuhause haben, immer genug zu Essen bekommen und auch in die Schule gehen können. Meine Mutter war sehr traurig. „Shipra, wir müssen versuchen dich in dieses Waisenheim zu bringen. Dort bekommst du vielleicht die Möglichkeit in die Schule zu gehen. Ich habe zu wenig für uns alle.“ Die Fahrt dauerte fast einen ganzen Tag. Zuerst mit Boot, dann zu Fuss, mit dem Zug und zum Schluss mit der Rikshaw. Wir waren sehr müde, aber als wir ankamen und erfuhren, dass ich bleiben darf auch sehr erleichtert. Meine Mutter drückte mich noch mal ganz fest, gab mir einen Kuss auf die Stirn und dann fuhr sie mit Tränen in den Augen wieder fort. <br />Das ist nun fast zehn Jahre her. Seitdem wurde diese Schule zu meinem Zuhause. Ich habe eine Mutter seitdem einige Male besucht, aber mein Zuhause ist hier. Ich habe schnell Freunde gefunden die oft nicht einmal eine Mutter haben. Da geht es mir dagegen noch sehr gut.<br />Diese Schule ist wirklich etwas Besonderes. Alle helfen zusammen und alle sind eine große Familie. Unsere Lehrer sind sehr nett und helfen uns Dinge zu lernen, die wir brauchen werden, um später mal ein besseres Leben führen zu können. In anderen Schulen haben Lehrer auch Ruten und bestrafen einen, wenn man einen Fehler gemacht hat. Bei uns gibt es das nicht. Wir können sogar außerhalb des Unterrichts zu ihnen kommen und sie helfen uns gerne. Lernen macht mir hier viel Spaß. Am liebsten mag ich Sachunterricht&nbsp; und Computerkunde. Aber wir lernen auch ganz andere Sachen, wie Brotbacken, unsere Kleider selbst nähen und auch wie man Gemüse oder Reis anbaut und erntet. Das ist schon etwas tolles, wenn ich mir selbst ein schönes Kleid nähen kann. <br />Mein Leben hier ist sehr abwechslungsreich. Obwohl ich selbst noch Unterricht habe, helfe ich auch schon mit: Ich verwalte das Schulmateriallager und kümmere mich um eine kleine Gruppe jüngerer Mädchen. Hin und wieder darf ich auch beim Bengali-Unterricht mithelfen. Das ist nämlich meine Muttersprache. Gerne gebe ich weiter, was ich gelernt habe. Wenn Helfer aus anderen Ländern hier sind, dann gebe ich gerne auch ihnen Unterricht in Bengali. Das macht mir richtig Spaß.<br />Ich weiß nicht, wo ich heute ohne dieses Waisenheim wäre. Aber ich weiß, dass ich sicher nicht davon träumen könnte, eines Tages Krankenschwester werden zu können. Das ist mein großer Wunsch und dank der Unterstützung von ADRA und dieser Schule weiß ich, dass ich es schaffen kann. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Indien</category>
			<category>Bildung</category>
			<category>Frauen</category>
			<category>Mädchen</category>
			
			<author>p.tichy@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Indien - Berufsausbildung für Waisen</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/indien-berufsausbildung-fuer-waisen.html</link>
			<description>„Diese Schule ist mein Zuhause! Diese Schule ist mein Leben!“
Es ist einen Tag her, dass wir im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Kinder sind sehr aufgeregt und freuen sich auf ihren Besuch zu Hause. Viele waren vor einem Jahr das letzte Mal dort. Sie sind voller Erwartungen und auch Unsicherheit. Was wird sie dort erwarten? Werden sie freundlich empfangen, oder als Last empfunden? Sie haben schon verschiedene Erfahrungen gemacht. Also drücken sie ihre Freunde und ihre Lehrer noch mal ganz fest und dann geht’s los.<br />Nicht alle unserer Schützlinge haben diese Möglichkeit. So stehe ich heute nicht alleine am Tor unserer Schule und winke dem vollbesetzten Bus hinterher, der zum nächsten Bahnhof fährt. Neben mir steht mein junger Freund Raju Biswas (17), der dem Bus sehr wehmütig hinterher sieht. Ich lege meinen Arm um ihn und frage: „ Raju, wann fährst du denn nach Hause?“ <br />Seine Antwort lautet: „Wo soll ich hin? Diese Schule ist mein Zuhause… diese Schule ist mein Leben.“ <br />Und er erzählt weiter: „Ich komme aus Bidhan Nagr, einem Vorort von Howrah in der Nähe von Kolkata. Zunächst ging es uns ganz gut. Mit meine Eltern lebte ich in einer kleinen Wohnung. Sie waren beide sehr beschäftigt. Vor allem meinen Vater sah ich selten, weil er für eine große Firma arbeitete und dabei viel auf Reisen war. Umso mehr freuten wir uns, ihn wieder zu sehen, wenn er zurück kam. <br />Aber als ich sechs Jahre alt war, kam er eines Tages nicht zurück. Zuerst warteten wir tagelang auf seine Rückkehr, dann versuchten wir über seine Firma herauszufinden wo er ist und schließlich haben wir auch die Polizei zu Hilfe gerufen. Doch keiner konnte uns sagen wo er ist, oder was passiert ist. Mein Vater war einfach verschwunden. „Er wird wohl einen Unfall gehabt haben, oder ist vielleicht überfallen worden, oder er ist einfach abgehauen.“ sagten uns die Behörden. Für meine Mutter und&nbsp; mich war das ein schrecklicher Schock. Mein Vater war einfach von einem Tag auf den anderen weg. Und damit auch unser Familieneinkommen. Weil nicht klar war, was passiert ist, gab es weder von der Firma für die mein Vater arbeitete, noch vom Staat Geld. Da war ich also mit meiner Mutter, zuerst noch in der Wohnung, ohne Geld, aber schon bald auf der Straße.<br />Meine Mutter versuchte verzweifelt eine Arbeit als Hausdienerin oder Köchin zu finden aber sie bekam immer die gleiche Antwort: „Dich können wir gebrauchen, aber ein Kind wollen wir hier nicht!“ Als wir wirklich nichts mehr zu Essen hatten und auf der Straße schliefen kam meine Tante und sagte sie habe von diesem gut geführten Waisenheim gehört, in dem die Kinder gut behandelt werden&nbsp; und alles bekommen, inklusive Schulausbildung.&nbsp; So kamen wir zu Springs of Life und meine Mutter mochte diese Schule auf Anhieb. Es war sauber, ordentlich und alle Menschen waren freundlich zu uns. Es brach meiner Mutter das Herz als sie mich dort zurück lassen mußte. Sie sagte zu mir: „Ich werde dich sehr vermissen, aber diese Menschen scheinen gut zu sein. Sie werden sich gut um dich kümmern und du mußt alles lernen was sie dir beibringen, damit du später ein gutes Leben hast.“ &nbsp;<br />Inzwischen lebe ich seit elf Jahren hier. Ich vermisse meine Mutter immer wieder, gerade an diesen Tagen, wo viele ihre Familien besuchen. Aber diese Schule ist zu meinem Zuhause geworden. Ich habe hier viele Freunde, ich bin hier sicher, habe hier meinen Platz und meine Aufgabe.<br />Weil ich mich für das Herumbasteln an Ventilatoren und Lüftern interessiere, bin ich seit einiger Zeit im Schul-Elektrik-Team. So gut wie jeden Ventilator an der Schule habe ich inzwischen mindestens einmal auseinander- und wieder zusammengebaut. Und bisher noch alle wieder zum Laufen gebracht. Mit Geldern von ADRA Österreich und dem Land Steiermark bauen wir gerade an unserem Werkstätten für weitere Berufsausbildung. An allen elektrischen Arbeiten an diesem Gebäude bin ich ebenfalls beteiligt und ich lerne viel dabei. Wenn die Bauarbeiten fertiggestellt sind, möchte ich dort gerne lernen, ein richtiger Elektroinstallateur zu sein und wie ich mich damit selbständig machen kann. <br />Ich freue mich sehr über die Möglichkeiten, die mir Springs of Life und ADRA Österreich geben. Ich werde fleißig lernen damit ich der Schule helfen und auch bald ein eigenes Leben führen kann.“<br />Die Geschichte von Raju hat mich sehr berührt. Ich bin froh, dass ich ihn in den Arm nehmen konnte und dass wir dieses Weihnachten gemeinsam feiern werden. Als eine große Familie namens „Springs of Life“. <br />Vielen Dank an alle Spender an ADRA, die dies ermöglicht haben.<br /><br />===========================<br />Human Interest Story über Raju Biswas, 17 im Waisenheim Springs of Life/Kolkata/India.<br />Geschrieben von Michael Kubis, überarbeitet von Patrick Tichy.<br />19.12.2011<br />============================
Sie können Raju und seine Freunde im Heim mit Ihrer Spende direkt unterstützen:
<b>ADRA Österreich, PSK 1.300.400 BLZ 60.000 Verwendungszweck &quot;Living Future&quot;</b>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>2011</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Indien</category>
			<category>Bildung</category>
			
			<author>office@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 07:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Aktion Kinder helfen Kindern&quot; Pakete werden verteilt</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/aktion-kinder-helfen-kindern-pakete-werden-verteilt.html</link>
			<description>Schon vor dem Wochenende sind alle 7100 Pakete aus Österreich in unseren Zielländern Moldawien,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch in diesem Jahr haben wir wieder viel Feedback von Familien, Schulen und Kindergärten bekommen, die sich beteiligt haben und die Weihnachtspakete für Kinder in Osteuropa gepackt haben.
<b>Unsere Hilfe geht aber auch weiter!</b>
In Moldawien werden wir in einigen Heimen schöne bunte Wände gestalten, damit es dort nicht mehr so kahl ausschaut und sich die Kinder froh und zu Hause fühlen können. Möchtet Ihr uns dabei unterstützen? Dank eurer Spende von 5 EUR pro Paket, mit der wir auch die Transportkosten bezahlen, wird dies möglich. Wer es nicht geschafft hat, ein Packerl zu packen und den Kindern trotzdem helfen möchte, kann uns natürlich sehr gern auch etwas für dieses Projekt spenden!
<link 5 - internal-link><b>Verwendungszweck &quot;Kinder helfen Kindern&quot;</b></link>
<b>ADRA Österreich PSK 1.300.300 BLZ 60.000</b>

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch schon einmal bei den Firmen Buchbinder Autovermietung, Gebrüder Weiss und Optimo, die uns bei der Logistik sehr unterstützen!

]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			<category>Europa</category>
			<category>Osteuropa</category>
			<category>Moldawien</category>
			<category>Albanien</category>
			<category>Entwicklungspolitische Bildung</category>
			<category>Kinder schützen</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>c.wagner@adra.at</author>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Albanien - Die Geschichte einer 12 jährigen Braut</title>
			<link>http://www.adra.at/artikel/albanien-die-geschichte-einer-12-jaehrigen-braut.html</link>
			<description>Ausgeschlossen von Bildung, um im Haushalt zu arbeiten.
Um die Realität von Kinderhochzeiten in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222">Sie ging schon seit 2 Jahren mit ihrem nun Ehemann aus, so war sie etwa 10 Jahre alt, als sie ihn kennenlernte. Zu Beginn unserer REFLECT-Stunden war sie sehr glücklich über die Möglichkeit, lesen und schreiben zu lernen, was ihr völlig neue Perspektiven für ihre Zukunft geben würde. Sie ist ein sehr zerbrechliches junges Mädchen und kam seit Beginn des Projektes zu jeder Einheit. Sie ist eine unserer besten Schülerinnen und daher wollten wir sie wirklich ermutigen, ihre Studien nicht aufzugeben. Während der Diskussionen im Unterricht haben wir über frühe Heirat gesprochen und die negativen Auswirkungen solcher Entscheidungen. </span><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222" lang="EN-US">Sie hat immer am Gespräch teilgenommen und gut zugehört.<br /> <br /> </span><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222">Die Hochzeit wurde trotzdem gefeiert. Nach dem Fest konnte sie nicht mehr in unseren Unterricht kommen, da sie nun eine komplette Palette neuer Pflichten als Ehefrau hatte. Sie hoffte so sehr, durch das Lesen und Schreiben bessere Berufsaussichten zu haben, aber nun war ihre einzige Perspektive, irgendwo im Haushalt zu arbeiten oder Altkleider auf der Straße zu verkaufen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222">Viele der anderen jungen Mädchen und Frauen, die an den REFLECT-Kreisen teilnehmen, diskutierten diese Ehe und sie realisierten, dass ihre Freundin ihre Chance verloren hatte, nach der Hochzeit noch am Unterricht teilzunehmen. Es zeigt, dass die Zusammenarbeit in der Gruppe und Bildung im allgemeinen der Schlüssel sind, tief verwurzelte Traditionen wie die Kinderehe zu verändern. Es ist nicht einfach, auf eine Eliminierung solcher Praktiken hinzuarbeiten, vor allem, wenn sie in der Gesellschaft so weit akzeptiert sind wie in Fushe Kruje. Die Mädchen, die heiraten, werden nicht immer dazu gedrängt. Sie verlieben sich einfach. Dennoch ist diese kulturelle Praxis ein Hindernis, Frauen zu befähigen und dadurch auch ihre Familien, denn der Zugang zu Bildung ist für verheiratete Mädchen limitiert – ihre erste Aufgabe ist nun der Haushalt. </span>
<span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222">Diese Geschichte unterstreicht sehr lebendig die direkten negative Auswirkungen, wenn junge Mädchen verheiratet werden: Ausschluss von Bildung, Vorzug der Hausarbeit.</span>
<span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222">Aber wir entschlossen, dass wir sie nicht aufgeben würden. Wir hatten Glück, ihre Schwiegermutter zu finden, die auch in unserer Schule gelernt hat, und konnten mit ihr darüber sprechen, wie wichtig es für dieses Mädchen ist, zum Unterricht zurückzukehren. Ihre Schwiegermutter hörte uns an und vertraute uns, da sie die Möglichkeiten sah, die die Schule den Mädchen und jungen Frauen eröffnet. So erlaubte sie der jungen Braut, in den Unterricht zurückzzukehren.</span>
<span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222">Am nächsten Tag erschien die Frischgetraute gut angezogen und mit ein wenig Makeup im Gesicht, saß unter ihren Freundinnen und wartete darauf, dass der Unterricht beginnen würde. </span>
<span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222">Die jungen Roma-Frauen aus Fushe Kruja werden vielleicht weiterhin in jungem Alter heiraten, obwohl wir es geschafft haben, diese 12 Jahre alte Braut zurück in den Unterricht zu bringen. Aber wir möchten, dass sie verstehen und sich bei ihren Kindern daran erinnern werden, dass es wichtig ist, “Kinder Kind sein zu lassen“. Wir müssen weiterhin die Bedürfnisse der Frauen ansprechen und unser Augenmerk auf die Rechte von Kindern und Frauen lenken.</span>
 <span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color: rgb(34, 34, 34);" lang="EN-US">Wir freuen uns, dass die Stadt Wien dieses Projekt unterstützt - Werden auch Sie Teil dieses Projektes dank Ihrer <link 5 - internal-link>Spende</link>!</span>
<b>Verwendungszweck: Albanien - Frauen Alphabetisierung</b><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#222222" lang="EN-US"><br /> <br /> </span>]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			<category>Osteuropa</category>
			<category>Albanien</category>
			<category>Bildung</category>
			<category>Mädchen</category>
			<category>Minderheiten</category>
			<category>++TOP-NEWS++</category>
			
			<author>c.wagner@adra.at</author>
			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 17:54:00 +0100</pubDate>
			
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