Die Hilfsorganisation ADRA ist in ihrer Hilfe keineswegs auf bestimmte Personengruppen beschränkt. Allerdings können wir verständlicherweise nicht alle Menschen gleichzeitig versorgen. Aus diesem Grund hat sich ADRA Deutschland auf eine projektbezogene Hilfe spezialisiert, die eine möglichst optimale Versorgung gewährleistet. Diese schließt sämtliche Bevölkerungsgruppen in diesen Ländern ein – jung oder alt, Mann oder Frau.

Auch wenn die Missstände bei den Jungen weniger vielfältig sind, so stehen auch sie vor ganz spezifischen Herausforderungen. Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern, die in Kriegsgebieten mit Waffen auftreten – diese sogenannten Kindersoldaten - haben eigentlich keine Kindheit. Sie wachsen mit der Waffe in der Hand auf und nicht – wie es sein müsste – mit Spielsachen und einem Verständnis von Frieden.
Diese und andere Probleme zeugen von der spezifischen Herausforderung in der Entwicklungshilfe. Hilfe für die gesamte Familie – diesen Weg geht ADRA Deutschland in Ihren mittlerweile über 4000 Hilfsprojekten. Nur so können Kinderarbeit, Ungerechtigkeiten zwischen Mann und Frau, Hungersnot, Krankheit und Folter langfristig beseitigt werden. Die Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei ein zentraler Aspekt in den Hilfsprojekten, die von der Hilfsorganisation ADRA jährlich durchgeführt werden.
Wenn Sie mehr über ADRA Deutschland erfahren möchten, informieren Sie sich auf den nachfolgenden Seiten über unsere Hilfsprojekte. Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine Nachricht oder eine Spende von Ihnen.
Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.
Abraham Lincoln
Jeden Tag werden abgelaufene Waren aus den Supermärkten dieser Welt in die Entwicklungsländer verschifft, um den Hunger dort zu lindern. Was eine gut gemeinte Sache ist, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als problematisch. Die günstigen Restbestände der Industrienationen sind Gift für den Markt der ansässigen Händler.
Deshalb ist es sinnvoller, den Menschen bei dem Aufbau ihres eigenen Gewerbes unter die Arme zu greifen, als Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter zu importieren. Decken für die Ärmsten der Armen können beispielsweise von geschulten Frauen vor Ort gefertigt werden.
Die Frauen erwirtschaften sich damit ein Einkommen und einen Stand in der Gesellschaft und lindern gleichzeitig die Not im eigenen Land.