Dear ADRA Family,

Morgen ist Freitag und wir bereiten uns auf das Wochenende vor.  Einige von euch haben möglicherweise die Arbeitsstelle verloren; andere vermissen den täglichen Schul- oder Universitätsbesuch; einige haben Geld verloren.

Wir alle wundern uns, wie die Zukunft aussehen wird – heute mehr als je zuvor. So schnell wie die Nachrichten sich ändern fühlen sich 12 Stunden wie 12 Tage an. Zum Glück dürfen wir uns Gott anvertrauen. 

Wenn alles zu viel wird, kann es schön sein, den Fernseher auszuschalten, den Computer abzustellen und stattdessen ein gutes Buch zu lesen.  

Lesen zu können, verbessert Leben rund um die Welt. ADRA ist davon überzeugt, dass jeder die Chance verdient, lesen und schreiben zu können. Für die Kinder, die ADRAs mobile Schule im Bus im Süden Indiens besuchen dürfen, ist es eine Tür in die Zukunft. 

Anita besucht ADRAs mobile Schule und sie hofft, dass es ihr einmal besser gehen wird als ihren Eltern. Die arbeiten als Tagelöhner und jetzt in der Krise bedeutet dies, dass ihnen der tägliche Lohn fehlt. Die meisten Familien in der Siedlung können nur noch einmal am Tag eine Mahlzeit zu sich nehmen. 

Anita mag Tamilisch (so wie hier der Deutschunterricht) und möchte einmal Ärztin werden, damit sie vielen Menschen dienen kann.

Derzeit herrscht in Indien strenge Ausgangssperre und auch unsere Schule im Bus ist derzeit unterbrochen – aber wir werden alles daran setzen, dass die Kinder möglichst bald wieder die Schule besuchen. 

Auch wenn wir viel (und mancher empfindet es sicher als zu viel) zu Hause sind derzeit, können wir immer noch eine Pause einlegen und statt der News im Fernsehen ein Buch lesen. Sieh dies heute als eine Chance und einen Segen an.