Lana ist eine 42-jährige schwerhörige Mutter, die mit ihrem gehörlosen Mann und zwei schwerhörigen Kindern in der Region Chui in Kirgisistan lebt. Lana arbeitet bei der Kirgisischen Gesellschaft für Blinde und Gehörlose als Reinigungs- und Schreibkraft. Lana hatte schon immer davon geträumt, einmal ein eigenes Nagelstudio zu eröffnen. Mit dem Gehalt einer Putzfrau war dies aber nicht möglich. Als sie letztes Jahr vom Mikrokreditwettbewerb von ADRA zur Finanzierung von Kleinunternehmen für gehörlose und schwerhörige Menschen erfuhr, beantragte sie sofort einen Mikrokredit.

Lana wurde an der ADRA Business School aufgenommen und studierte hart. Nachdem sie alle Schulungen erfolgreich absolviert hatte, genehmigte die Studienkommission ihr Projekt und sie erhielt einen Kredit über umgerechnet rund 500,- EUR.

Lana bei der Arbeit

Im März 2020 wollte Lana, nachdem sie alle Manikürekurse beendet und die notwendigen Geräte gekauft hatte, mit der Arbeit beginnen. Doch dann kam COVID-19. Lana und weitere 19 Mitglieder der Gesellschaft für Blinde und Gehörlose erkrankten am Coronoavirus und es gab – wie in Österreich – Einschränkungen für das Treffen von Menschen.

Ende August, als sich die Situation mit der Coronavirus-Pandemie besserte, begann Lana zu Hause zu arbeiten und bot den Freunden ihrer Familie und einigen Nachbarn Maniküre- und Pediküre-Dienstleistungen an. Inzwischen hat sie bereits mehrere Stammkunden. Dank euch hat Lana Familie nun wieder eine Zukunft.

Mehr über dieses Projekt erfahrt ihr hier.

Du möchtest auch anderen gehörlosen Menschen wie Lana helfen, eine eigene Exsistenz aufzubauen? Hier kannst du online Spenden.

Dieses Projekt wurde Co-finanziert von der Stadt Wien.