Im Jänner 2018 waren 15 freiwillige Helfer in Koordination mit ADRA Äthiopien und haben dort vier Klassenzimmer für eine Schule in dem Ort „Bore“ gebaut. Es war eine spannende und inspirierende Zeit, angefüllt mit vielen Erlebnissen, die die Teilnehmer nie vergessen werden. Neben der Arbeit vor Ort haben die Teilnehmer auch aktiv Spenden für dieses Projekt gesammelt. Wir möchten allen Danke sagen, die sich daran beteiligt haben – heute haben Schulkinder dank Euch neue Klassenzimmer!

Bericht über den Einsatz vor Ort

Projektinitiator Adolf Hölzlsauer aus Bregenz berichtet: „Wir, das sind 10 Personen, haben uns entschlossen, in Bore noch einmal vier Klassenzimmer zu bauen. Letztendlich waren wir dann 15 Personen, die sich gemeinsam auf den Einsatz vor Ort vorbereiteten.

Im November 2017 war es soweit: Wir konnten den ersten Betrag von 10.000.- Euro überweisen.

Anfang Dezember 2017 wurde mit dem Aushub sowie den Planierungsarbeiten begonnen. Das Ausmaß des Baues beträgt 29,2 x 8,2 Meter.

Ab Monatsmitte gab es die ersten Materiallieferungen: Zement, Sand, Natursteine, Eisen, um ein tragkräftiges Fundament zu errichten.

Anfang Jänner wurden die zweiten 10.000.- Euro überwiesen.

In den ersten Jänner Tagen 2018 wurde Sand, Kies, Zement, Baustahl geliefert, um die Bodenplatte zu betonieren und im selben Arbeitsgang wurde das Eisen für die Säulen miteinbetoniert.

Am 14.01.2018 kam der erste Ziegeltransport aus dem 120 km entfernten Awassa. Von dort werden die meisten Materialien nach Bore geliefert.

Die Gruppe kommt hinzu und hilft mit

Wir als Gruppe kamen am 16.01.2018 abends in Bore an. Am darauf folgenden Tag ging es ab zur Baustelle und unsere erste Aufgabe war es, eine Menschenkette zu bilden, um die Ziegelsteine gleichmäßig auf der Bodenplatte zu verteilen.

Wir als Gruppe wollten das eingespielte Team nicht bei der Arbeit behindern. So machten wir uns an verschiedene Arbeiten und kümmerten uns um diverse Kleinigkeiten wie Fenster, Türen reinigen, abschleifen und lackieren, was aber nicht heißt, dass wir uns am Neubau nicht mehr beteiligt haben. Wir sind auch froh, dass durch den Bau der Schule einige Einheimische Arbeit und somit auch einen Verdienst haben.

Auch haben wir veranlasst, dass bei allen drei Gebäuden Dachrinnen und zwei Wassertanks mit einem Volumen von 5.000 Litern angebracht werden. Schließlich ist es doch ein Ziel, die Hygiene und Gesundheit der Kinder zu fördern (Hände waschen etc). Ein Wassertank mit 10.000 lt. ist vorgesehen, um Jungpflanzen Bäume zu bewässern (Holz kann zu einem sehr guten Preis verkauft werden, um so Geld für die Schule zu erwirtschaften).

Außerdem wurden Kartoffeln angebaut, eine Gerstenernte gab es zuvor.

Es kamen jeden Tag einige mit verschiedenen Beschwerden zur Baustelle und wir konnten sie zum Teil selbst versorgen, ein Krankenpfleger war mit von der Partie. Mit 17 Personen gingen wir ins Spital, einige mussten auch ins 120 km entfernte Awassa gebracht werden.“