Auf den Feldern der Kleinbauern in unserem Projekt in Nepal werden gerade die Bittergurken reif. Wer von euch hat schon einmal Bittergurke gegessen? Sie gilt als sehr gesund und hat einen festen Platz in der Küche verschiedener Länder, vor allem in Asien. In Nepal wird sie z. B. als bittere Beilage zu Reis, gebraten mit Tomate, Zwiebeln, Knoblauch, Kurkuma, Chili und Koriander gegessen. 

Die Kleinbauern haben in den letzten Monaten neue Anbaumethoden gelernt, um ihren Anbau an den Klimawandel anzupassen.

Kleinbauern lernen unter anderem, passendes Saatgut einzusetzen, Setzlinge im Frühbeet zu ziehen, unter einem Folientunnel anzubauen, auf Schädlinge und Krankheiten natürlich zu reagieren und erhalten Möglichkeiten, ihre Felder zu bewässern. 

Das Projekt arbeitet mit zivilgesellschaftlichen Organisationen an der Basis zusammen, wie z. B. Bauerngruppen, Frauengruppen, Waldnutzergruppen und Wassernutzergruppen, die zu den wichtigsten Interessengruppen gehören. Diese Organisationen sind die Hauptakteure des Projekts. Journalisten werden ausgebildet, informiert über den Klimawandel zu berichten.

Das Projekt zielt darauf ab, diese Organisationen zu stärken, damit sie dazu beitragen, ihre Stimme gemeinsam für die an den Rand gedrängten und armen Teile der Gesellschaft zu Klimafragen zu erheben. Sie lernen, eine Brücke zwischen den Menschen und den lokalen Regierungsstellen in Bezug auf Klimaschutzmaßnahmen zu schlagen, damit Dörfer Unterstützung dabei erhalten, ihre Landwirtschaft – ihre Lebensgrundlage – anzupassen. Die lokalen Regierungsstellen werden gestärkt, eine nachhaltige Anpassung an den Klimawandel in ihre Programme aufzunehmen.

Das Projekt wird von der Europäischen Union und der Austrian Development Agency ko-finanziert. Das bedeutet, dass in diesem Projekt aus einer Spende von 80 Euro rund 1000 Euro Hilfe werden! Das Projekt fördert eine nachhaltige und an den Klimawandel angepasste Landwirtschaft für Kleinbauern in Nepal.