Die Regelung der Weitergabe des eigenen Vermögens bedarf großer Sorgfalt und Umsichtigkeit.

Wer seine Erbschaft regeln will, sollte über die gesetzlichen Bestimmungen Bescheid wissen. Ein Notar kann dich dabei beraten. Mit einem Testament schaffst du klare Verhältnisse und bildest die Voraussetzung, künftige Missverständnisse zwischen den Erben von vornherein auszuschließen und deinen eigenen letzten Willen zu verwirklichen. Du bestimmst im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, wem du wie viel von deinem Hab und Gut vermachen willst. Gerne übermitteln wir dir eine Liste an Notaren, an welche du dich vertrauensvoll wenden kannst bzw. findest du diese auch online auf www.notar.at.

Formen von Erbschaften:

Vermächtnis (vormals Legat): Von einem Vermächtnis spricht man, wenn der Begünstigte (Vermächtnisnehmer genannt) nur bestimmte Dinge aus einer Verlassenschaft (etwa eine Immobilie, ein Auto oder die Lebensversicherung) erhalten soll. Das Vermächtnis ist somit eine letztwillige Zuwendung ohne Hinterlassung eines Erbteils. ADRA als Begünstigten einer Lebensversicherung einzusetzen, ist weitere mögliche Form eins Vermächtnisses.

Testament: Das Testament ist eine einseitige, jederzeit widerrufliche, letztwillige Verfügung, die eine Person zum Erben einsetzt. Es ist die Erklärung des Verstorbenen zu dessen Lebzeiten, an wen das zum Zeitpunkt des Todes vorhandene Vermögen zur Gänze oder quotenmäßig übergehen soll. Einem einzelnen Erben wird die gesamte Verlassenschaft zur Gänze vermacht oder mehrere Erben teilen sich die Verlassenschaft quotenmäßig (etwa je zu einem Drittel oder zu gleichen Teilen). Der Begünstigte ist Gesamtrechtsnachfolger der Verlassenschaft und haftet grundsätzlich auch für die Schulden des Erblassers. Ein Testament kann auch Vermächtnisse enthalten.

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