Österreich

Die Verbreitung vom Coronavirus, oder COVID-19, hat die Art und Weise beeinflusst, wie viele Menschen ihren Alltag gestalten. Wir hoffen, ihr bleibt sicher und gesund. Die gute Nachricht ist, dass ihr trotz des Virus immer noch Menschen helfen könnt.

Auf der ganzen Welt arbeitet ADRA mit lokalen Partnern vor Ort zusammen, damit wir den größten und unmittelbarsten Einfluss darauf haben, anderen zu helfen, aus dem Kreislauf der Armut zu entkommen.

Trotz der zwangsläufig strengen Reisebeschränkungen verändert die Arbeit von ADRA und eure Unterstützung weiterhin das Leben in Österreich und vielen Ländern der Welt.

In Österreich arbeiten die ADRA Sozialzentren, mit eingeschränkten Angeboten weiter, um gerade in schweren Zeiten den besonders bedürftigten Menschen zu helfen.

Weltweit helfen unsere Projekte den lokalen Dorfgemeinschaften aktiv dabei, die Auswirkungen von COVID-19 zu verhindern und sich darauf vorzubereiten.

Die Verbesserung von Hygiene, und Hygiene überhaupt, ist ein zentraler Punkt in vielen ADRA-Projekten, auch schon vor dem Virus.

In Afrika, Asien und im Südpazifik hilft Ihre Unterstützung dabei, Kindern und Eltern die Bedeutung potenziell lebensrettender Hygienepraktiken wie Händewaschen beizubringen und sicheres Trinkwasser in Dörfer zu bringen.

Was kann jeder selbst tun? Hier eine Anleitung zum aktiv werden:

Seid mit eurem Bekanntenkreis – gerade älteren oder alleinstehenden Menschen – in Kontakt. Ruft sie an und fragt, wie es geht. Gerade psychosoziale Betreuung ist jetzt wichtig.

Wir können als ADRA Büro keine Nachbarschaftshilfe für ganz Österreich koordinieren, dazu haben wir euer persönliches Netzwerk nicht, und das ist geografisch nicht sinnvoll. Aber so könnt ihr starten und wir unterstützen euch bei Fragen gerne.

Du möchtest individuell helfen: Wenn du in einem größeren Wohnblock wohnst oder sonst in einem dichter besiedelten Gebiet, hänge doch diesen Zettel auf, den die Bundesregierung publiziert hat. So können dich Menschen kontaktieren, die Hilfe zum Beispiel für Einkäufe benötigen. Wir haben gelesen, dass viele Supermärkte nach Helfern suchen (sogar bezahlt), die beim Einschlichten von Lebensmittellieferungen helfen.

Du bist kreativ? Poste doch regelmäßig Ideen, wie man Kinder jetzt sinnvoll beschäftigen kann. Sicher sind viele Eltern dankbar dafür :-).

Lerne wie man z. B. Stofftiere strickt oder häkelt (warum nicht schon jetzt für die nächste Aktion Kinder helfen Kindern).

Bastelt liebe Karten und schickt sie jemandem, der alleine ist.

Du bist fit mit dem Handy und im Internet? Erkläre denen, die nur die Basics kennen, wie ein Videoanruf funktioniert, wie man online einkaufen kann. Video ist so viel mehr als eine Textnachricht, wenn man den ganzen Tag oder mehrere Tage am Stück alleine verbracht hat.

Ihr möchtet als Verein, Gruppe oder Kirchengemeinde etwas tun? Schließt euch zusammen. Eine Person kann die Koordination übernehmen. Sammelt Informationen, wer helfen und zum Beispiel Einkäufe übernehmen könnte (das sollten jüngere Personen sein, die nicht zur Risikogruppe gehören). Dann könnt ihr in euren erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis herumfragen, ob jemand Hilfe benötigt. Zusätzlich könnt ihr euch auch bei eurem lokalen Gemeindeamt/Magistrat/Bewohnerservice des Stadtteils melden und Hilfe anbieten – dort gibt es meist schon eine Hotline, bei der sich Bürger melden können, die Hilfe benötigen.

Bitte unterstützt aber auch ADRA weiterhin: Auch in Österreich versorgen wir derzeit bedürftige Menschen mit Nahrungsmitteln, liefern nach Hause und ergänzen die Lebensmittel, die wir derzeit nicht von Supermärkten übernehmen können, durch gekaufte Lebensmittel. 

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