Weltweit

Die Verbreitung vom Coronavirus, oder COVID-19, hat die Art und Weise beeinflusst, wie viele Menschen ihren Alltag gestalten. Jetzt mit den zunehmenden Lockerungen kehrt wieder etwas Alltag zurück. Viele Menschen machen sich jedoch Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise. Sie wissen nicht, ob sie wieder Arbeit bekommen, oder fühlen sich von Angst vor Arbeitslosigkeit bedroht und vor allem Kleinunternehmer wissen nicht, wie sie die offenen Rechnungen begleichen sollen und wie es mit ihrem Unternehmen weiter geht. Manche Eltern machen sich vielleicht auch Sorgen, ob ihre Kinder in der Schule den Anschluß verloren haben und es schaffen den versäumten Stoff wieder aufzuholen.

Auf der ganzen Welt arbeitet ADRA mit lokalen Partnern vor Ort zusammen, damit wir den größten und unmittelbarsten Einfluss darauf haben, anderen zu helfen, aus dem Kreislauf von Angst und Armut zu entkommen.

Trotz der zwangsläufig noch immer strengen Reisebeschränkungen verändert die Arbeit von ADRA und eure Unterstützung weiterhin das Leben von Menschen in Österreich und vielen Ländern der Welt.

In Österreich arbeiten die ADRA Sozialzentren mit zum Teil etwas eingeschränkten Angeboten weiter, um gerade in schweren Zeiten den besonders bedürftigten Menschen zu helfen.

Weltweit helfen unsere Projekte den lokalen Dorfgemeinschaften aktiv dabei, die Auswirkungen von COVID-19 zu verhindern und sich darauf vorzubereiten.

Die Verbesserung von Hygiene und Hygiene überhaupt, ist ein zentraler Punkt in vielen ADRA-Projekten, auch schon vor dem Virus.

In Afrika, Asien und im Südpazifik helft ihr Unterstützung dabei, Kindern und Eltern die Bedeutung potenziell lebensrettender Hygienepraktiken wie Händewaschen beizubringen, sicheres Trinkwasser in Dörfer zu bringen und Einkommensmöglichkeiten durch Kleinunternehmertum zu schaffen.

Lebensmittel- und Hygienepakete für Roma-Familien in Serbien

In der ersten Phase der Coronakrise stand die Hilfe mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln an erster Stelle. Inzwischen hat sich der Fokus auf die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten verschoben, um so den Menschen eine Perspektive für die Zeit nach Corona zu geben.

So helfen wir z.B. in Simbabwe den Menschen ein kleines Geschäft im Bereich der Produktion von Seifen und Masken aufzubauen. In Serbien helfen wir Roma-Kleinunternehmern bei der Registrierung für staatliche Beihilfen und den Online-Schulunterricht, damit die Familien nicht den Anschluß verlieren und zurückgelassen werden.

Hygienestation in Gambia

Verteilung von Lebensretter-Sets mit Nahrungsmitteln in Gambia

 

In Indien helfen wir den Menschen mit Lebensretter-Sets (Nahrungsmittel und Hygieneartikel) und setzen alles daran, dass nach Corona die Schülerinnen und Schüler von ADRAs mobiler Schule im Bus wieder die Schule besuchen können.

Bitte unterstütze weiterhin die Corona-Hilfe – so können viele Menschen dank dir einen Neustart machen:

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