Bangladesch

Unwetterkatastrophen drohen: Bilden Sie mit uns Sicherheitshelfer für die Monsun-Saison aus

Seit August 2017 sind geschätzt 693.000 Rohingya von Myanmar nach Cox’s Bazar in Bangladesch geflohen. Dort leben nun über 900.000 Flüchtlinge auf meist engstem Raum, unter Plastikplanen an blanken, steilen Erdhängen. Die Region wird fast jedes Jahr besonders stark durch den Monsun getroffen: Überflutungen, Sturmfluten, Erdrutsche. Es wird befürchtet, dass die nun beginnende Monsun-Saison ernste Auswirkungen auf das Wohlergehen der Flüchtlinge haben wird, auf lebenswichtige Katastrophenhilfe, von der die Menschen abhängig sind.

Während der vergangenen 8 Monate wurden viele der steilen Hügel für Bauholz abgeholzt, die oberste Erdschicht wurde abgetragen, um Flächen zu schaffen, damit die hunderttausenden Menschen einen Platz für eine Notunterkunft finden. Ihre Hütten bestehen aus Plastikplanen und Bambus-Stecken. Die steilen Hänge gefährlich bei schweren Regenfällen. Die Camps sind nicht vorbereitet auf die sehr wahrscheinlichen starken Regenfällen, Monsun und Wirbelstürme in den Monaten Mai – September. Es gibt keine Evakuierungspläne und keine sturmsicheren Notunterkünfte. Im schlimmsten Falle könnten sehr viele Rohingya ums Leben kommen.

Foto: Flüchtlingsfamilien wie die verwitwete Anwara und ihre Kinder könnten durch Wirbelstürme und Fluten wieder obdachlos werden oder sogar in Lebensgefahr geraten. Katastrophenschutz ist für sie lebenswichtig.

Ihre Spende bildet Sicherheitshelfer aus

Auch mit Hilfe eurer Spenden werden 250 Sicherheitshelfer unter den Bewohnern von 5 großen Flüchtlingscamps ausgewählt. Sie werden bildet und mit Nothilfematerial ausgestattet. Sie lernen Frühwarnsysteme kennen, Notunterkünfte, erlernen die Suche und Rettung von Menschen, Erste Hilfe und Katastrophenhilfe. Die Teams werden den Verantwortlichen der Flüchtlingscamps dabei helfen, unter den Bewohnern Warnbotschaften zu verbreiten, Menschen umzusiedeln, die Suche und Rettung von Vermissten zu unterstützen. Sie lernen, Megaphone, Funkgeräte und Handsirenen einzusetzen. ADRA wird wöchentliche Trainings mit diesen Katastrophenhelfern durchführen, damit diese stets bereit sind. Sie lernen, die Familien mit den größten Risiken innerhalb der Siedlungen zu identifizieren, die Bewohner zu mobilisieren, Elefantenpfade, Regenwasseransammlungen, den Zustand der Steilhänge und Drainagen zu überwachen. Sie identifizieren Sammelpunkte, Fluchtruten und sichere Gebäude, in denen Menschen Schutz suchen können.

Unterstützen Sie die Helferteams durch Schutz-Werkzeuge

Mit nur 66 Euro statten Sie einen Sicherheitshelfer und sein Team mit allem aus, was sie brauchen: Zur Unterstützung erhält jeder der Sicherheitshelfer eine gut sichtbare Weste, Gummistiefel, Regenmantel, Helm, Handschuhe, Taschenlampe, Trillerpfeife, Guthaben für ein Notfallhandy. Jedes Helferteam als Gruppe bekommt unter anderem ein Megaphon, Axt, Sägen, große Erste-Hilfe-Sets, Seile, Trage-Bahren.