Indien

Eine Schule im Bus

Obwohl der Schulbesuch auch in Indien grundlegendes Recht und Pflicht jedes Kindes im Alter von 6-14 Jahren ist, gibt es Kinder, die die Schule nicht besuchen. Dies sind häufig 

  • Kinder, die in Slums wohnen 
  • Straßenkinder, 
  • Kinder, die arbeiten müssen, 
  • Kinder, die die Schule abgebrochen haben, 
  • Kinder alleinerziehender Eltern, 
  • Kinder, die nur langsam lernen und 
  • Kinder, die aus Familien mit sehr niedrigem Einkommen stammen. 

Um Kindern aus sehr armen Familien das Recht auf Bildung zu ermöglichen, hat ADRA vor 2 ½ Jahren außerhalb von Chennai an der Süd-Ostküste von Indien die Schule-im-Bus gestartet, ein zum Klassenzimmer umgebauter Bus, der in Siedlungen fährt, in denen besonders viele Kinder nicht die Schule besuchen.  

Ziel dieses Projektes ist es die Kinder der Arbeiter auf den Jasminfeldern oder der Ziegelei zurück in die Schule zu bringen bzw. zu verhindern, dass diese Kinder die Schule vorzeitig abbrechen. 

Dank Sozialarbeitern, einem Aufholprogramm für die versäumten Schuljahre und enger Koordination mit der lokalen Schule, in welche die Kinder dann integriert werden, ist der Schuleinstieg bislang für 56 Kinder gelungen. 

Das lokale Bildungsministerium schätzt das Projekt sehr und hat ADRA gebeten, es nun auf weitere Schulen und Dörfer auszuweiten und auch Kinder zu berücksichtigen, die zwar eine Schule besuchen, aber sehr hohes Risiko zeigen, den Schulbesuch abzubrechen. 

Dies passiert meistens, wenn die Probleme im Umfeld des Kinds zu groß sind und es Schwierigkeiten hat, dem Unterrichtsstoff zu folgenAußerdem möchten wir gemeinsam mit den Eltern neue Einkommmenstandbeine aufbauen, um sie aus ihrem verzweifelten Kreislauf des Schulden machen und als Tagelöhner wieder abarbeiten müssen zu befreien. 

Hilfst du uns Kinder aus benachteiligten und ausgegrenzten Familien zurück in die Schule zu bringen? 

Folgende drei Herausforderungen wollen wir in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit euch bewältigen: 

  • Schaffung eines Umfelds in der Schule, in dem sich die Kinder der Ärmsten angenommen statt diskriminiert fühlen und wo sie eine Anlaufstelle für ihre Nöte haben (z.B. Missbrauch, Zwangsarbeit oder erzwungener Kinderheirat) an die sie sich wenden können und wo gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. 
  • Unterstützung der Familien beiAufbau von Kleinunternehmendamit sie aus dem Teufelskreis der Armut herauskommen und das Schulgeld bezahlen können. 
  • Einrichtung von Mentorenclubs mit Experten, welche die Schulleitungen dabei unterstützen, die Schulinfrastruktur, die Lernmethoden und Lerninhalte zu verbessern, damit die Schüler*innen eine zeitgemäße, qualitativ gute Bildung erhalten. 

Mehr über dieses Projekt erfährst du in unserem Video.

Für 24 Euro ermöglichst du einem Kind für einen Monat den Besuch der mobilen Schule. Möchtest du eines der Kinder einmalig oder sogar monatlich unterstützen?

Für 350,- EUR ermöglichst du es den Eltern eines Schulkindes ein Kleinunternehmen aufzubauen, welches ihnen dazu verhilft, ihre Familie zu ernähren und das Schulgeld zu bezahlen. 

Unterstütze hier Kinder durch Bildung!

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