Jemen

Jemen - Hilfe für Tigray Flüchtlinge

Der Konflikt in Äthiopiens Region Tigray begann im November 2020 und hat sich schnell zu einer komplexen humanitären Krise entwickelt. Ganze Dorfgemeinschaften wurden vertrieben und suchten in anderen Regionen Äthiopiens, aber auch im Ausland Zuflucht und Sicherheit. Ab 2021 trafen auch im Jemen große Zahlen an Flüchtlingen ein – in einem Land, das von einer der größten humanitären Krisen der Welt getroffen ist.

In Regionen, in denen bereits die dort lebenden Menschen kaum Ressourcen haben, um zu überleben, ist das Leben für die Flüchtlinge sehr schwer. Sie suchen Zuflucht in Slums oder in nicht fertig gebauten Gebäuden. Sie werden ausgegrenzt aufgrund kultureller und religiöser Unterschiede und weil man ihnen das Gerücht nachsagt, COVID-19 ins Land zu bringen. Sie haben kaum eine Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen, um ihre absoluten Grundbedürfnisse wie Nahrung abzudecken, eine Wohnung zu finden.

ADRAs Hilfsprojekt bietet 265 Frauen in besonderen Risikosituationen „Cash for Work“ Aktivitäten an. Sie erhalten Arbeit, um die Unterkünfte der Flüchtlinge sicherer und sauberer zu gestalten und können sich dabei ein Grundeinkommen verdienen, um Nahrung zu kaufen. 200 Männer und Frauen erhalten zusätzlich Hygienepakete. 114 unbegleitete Kinder und Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren werden in Gastfamilien vermittelt, die ihnen eine sichere Unterkunft bieten. Diese Gastfamilien erhalten eine monatliche Unterstützung, um das neue zusätzliche Familienmitglied gut versorgen zu können.