Viele von Ihnen haben sehr großzügig unsere Weihnachtskampagne unterstützt, um das Einkommen von Familien zu stärken.  Im Dezember sind fast 40.000 Euro für diese Kampagne gespendet worden, die als besondere Aktion von einer Gruppe Spender verdoppelt wurden. Gemeinsam mit den Menschen, denen Ihre Spende hilft, freuen wir uns SEHR! Vielen Dank dafür!

Neben ADRAs Projekten für die Batwa in Uganda und die Bergvölker in Vietnam wird ein großer Teil dieser Spenden  für ADRAs Projekt zur Förderung des Einkommens von Menschen in Simbabwe eingesetzt werden.

Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick geben, was sich in diesem Projekt in den letzten Monaten getan hat:

Mit den Familien wurden Anbau-Kalender erarbeitet, nach denen sie die großen Gemeinschafts-Gemüsegärten optimal bepflanzen können. 11 Schulen und 8 Dorf-Gemeinschaftsgärten erhielten Saatgut-Startpakete für Tomaten, Grünkohl, Spinat, Möhren, Gurken, Kohl, Zwiebeln und Erbsen. Die Familien und Schulpersonal lernten, wie sie Frühbeete anlegen und in den ersten großen Gärten wurde die Bewässerung verbessert.

Auch in dieser Pflanzsaison gab es wieder deutlich zu wenig Regen, der Grundwasserspiegel ist weiter gesunken und einige bestehende Brunnen in Gemüsegärten sind ausgetrocknet. Dies ist eine große Herausforderung und zeigt, wie wichtig die Bewässerung ist, um Nahrung und Einkommen der Familien zu sichern. Hier wird sich ADRA dank Ihrer Hilfe auch weiter engagieren.

Erste Familien wurden in nachhaltiger Bienenzucht ausgebildet und konnten bereits jeweils 45 Liter rohen Honig ernten.

Auch Ziegen sollen die Familien erhalten, aber aufgrund der Trockenheit der letzten Monate warten wir mit der Verteilung ab, bis wieder mehr Futter für die Tiere gewachsen ist. Derzeit kämpfen die Bauern auch mit den akuten Auswirkungen der Wirtschaftskrise und Inflation, stark schwankenden Preisen, wenn sie in z. B. Saatgut investieren und dann ihre Produkte verkaufen. Auch die derzeit sehr hohen Benzinpreise machen Transporte teuer.

Das ADRA Team hat begonnen, Kleinbauern untereinander und mit Händlern zu vernetzen. Die Bauern wissen nun besser, welche Qualität sie z. B. für Supermärkte produzieren müssen und eine erste Gruppe hat einen lukrativen Vertrag an Land gezogen, um auf Bestellung Soja anzubauen. Weitere Familien erhielten vor der Pflanzsaison Saatgut, um Hirse, Erbsen und anderes dürreresistentes Getreide anzubauen. 

Das Projekt wird