Im letzten Sommer hatten wir Ihnen aus Uganda berichtet. Hier unterstützen wir mit Ihrer Hilfe die Batwa-Pygmäen im Süden des Landes, die, aus den Wäldern vertrieben, lernen müssen, sich in ihrem neuen Lebensraum zu orientieren und zu organisieren.

Die Batwa-Siedlung gerade hinter dem Verwaltungsgebäude des Kisoro Town councils machte uns damals fast sprachlos. Rußgeschwärzte Wände, Erwachsene mit leeren Blicken, Kinder mit aufgedunsenen Bäuchen, Hütten, die eher an einen Berg Plastiktüten als an einen Unterschlupf erinnern. Mütter, die aufgelesene Kartoffeln auf brennenden Autoreifen garen aus Mangel an Brennmaterial.

Hier geht es zum Blogbeitrag zur Reise im letzten Jahr. 
In den letzten Wochen hat sich einiges getan. Die jungen Erwachsenen wurden zu einer Jugendgruppe organisiert und haben gelernt, Gemüse anzubauen. Mittlerweile haben sie das Gestrüpp am Hang rund um ihre Siedlung, das zum Teil als Toilette diente, in eine Gemüsefeld verwandelt, auf dem Karotten, Mais, Kartoffeln und anderes Blattgemüse wachsen.

So verbringen sie den Morgen aktiv, anstelle ziellos in den Straßen der Stadt herumzuhängen. Sie halten ihre Siedlung deutlich sauberer und den Berichten der Gruppenmitglieder zufolge ist die Zahl der Krankheiten, die durch mangelnde Hygiene verursacht werden, gesunken. Ein schöner erster Erfolg!!